Mai 23

H2Valley-Einreichung: Hydrogen Solutions Austria

Basierend auf die enge Zusammenarbeit innerhalb von WIVA P&G hat man sich im Frühjahr 2019 dazu entschlossen, ein Konsortium für die österreichische Antwort (HySolA) auf ein „Hydrogen Valley“ im „Fuel Cell and Hydrogen Joint Undertaking“ auf europäischer Ebene einzureichen.

Hydrogen Solutions Austria (HySolA) zeigt an 11 intensiv vernetzten Demo-Standorten in einem innovativen „Hydrogen Valley“ vielseitige Wasserstoff- und Brennstoffzellenanwendungen in den Bereichen Verkehr, Energie und Industrie. HySolA stärkt die europäische Rolle als Vorreiter für erneuerbare Energien, die sich stark auf die Sektorintegration konzentrieren. Aufgrund seiner geografischen Lage im Zentrum Europas ist Österreich die perfekte unabhängige Drehscheibe, um ein Schaufenster für umweltfreundliche Wasserstoffwirtschaft zu schaffen und als wichtige Schnittstelle zur Etablierung von „Hydrogen Valleys“ in Europa und darüber hinaus zu fungieren. Generell basiert „HySolA“ stark auf der Struktur der bestehenden österreichischen Energiemodellregion WIVA P&G, die bereits durch nationale Fördermittel für FCH- und Power-to-x-Anwendungen unterstützt wird.

An der Realisierung arbeiten 29 Partner aus 9 Ländern gemeinsam daran, verschiedene führende Technologien und Wasserstoffanwendungen intelligent zu kombinieren, lokale Wasserstoffinfrastrukturen für ein dekarbonisiertes Energiesystem zu entwickeln, die Erzeugung erneuerbarer Energien auszuweiten und Energieimporte in die Europäische Union zu substituieren. Um die Gesamtzielsetzung des HySolA-Projekts zu unterstreichen, stellen die Anstrengungen im österreichischen „Hydrogen Valley“ eine Gesamtinvestition von ca. 260 Mio. EUR dar, die durch nationale Finanzierung und Selbstfinanzierung in Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnologien während der gesamten Projektlaufzeit genutzt werden.

Das HySolA-Konsortium besteht aus 7 Forschungseinrichtungen, 14 Industriepartnern und 8 weitere Partner für den geplanten Rollout von HySolA in den mittel- und osteuropäischen Regionen. Weitere direkte Unterstützung erhält HySolA durch die Ministerien für Verkehr, Innovation und Technologie sowie für Nachhaltigkeit und Tourismus, vom Österreichischen Klima- und Energiefonds, der Stadt Wien, den Ländern Oberösterreich, Tirol und der Steiermark, der Industriellenvereinigung sowie von zahlreichen anderen Unternehmen, Institutionen und Kommunen.